Kratzfestigkeit

Zur Bestimmung der Kratzfestigkeit von Werkstoffen wurde ein neues Prüfverfahren entwickelt, das eine abrasive Belastung an Oberflächen simuliert. Dabei werden kleine Partikel, wie zum Beispel Sand, in einem Luftstrom beschleunigt und prallen auf die zu prüfende Oberfläche.

Andere vorhandene Standardprüfungen konnten bisher keine realitätsnahe Belastung simulieren, um beispielsweise den Fahrtwind eines Automobils mit Geschwindigkeiten bis zu 140 Km/h zu erreichen.

Wesentliche Prüfparameter dieses Verfahrens wie Strömungsgeschwindigkeit, Prallwinkel, Partikelgröße und -masse sind frei wählbar und können ohne zusätzlichen Aufwand an die jeweilige Aufgabe angepasst werden.

Da dieses patentierte Verfahren in erster Linie für Verscheibungsversuche eingesetzt wird, erfolgt die anschließende Beurteilung der Probekörper in Form von optischen Trübungs- bzw. Transmissionsmessungen.

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